Sigma 30mm Art – Beispielfoto
Ich bin gestern noch vor die Tür und hab ein Foto aus mittlerer Entfernung geschossen. Und hier das Ergebnis.
Ich hab etwas mit Materialmix gesucht, in mittlerer Entfernung. Das hier hat sich gut geeignet, da das Motiv selbst eher im Schatten liegt und der weitere Hintergrund in der Sonne. Also passte alles, obwohl das Motiv an sich nicht erwähnenswert ist. Das Beispielbild ist auch nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten komponiert. Ich hab einfach wichtige Elemente in die Mitte gebracht und abgedrückt.
Zu den harten Daten: Blende f2.0, 1/400s, ISO 100; der Fokus liegt auf dem Strickzeug. Bearbeitet sind die Samples in LR+PS. Nicht extra geschärft; lediglich die Dynamik moderat nachgezogen.

Ich wollte nicht das komplette Bild in voller Auflösung hier auf meinem Server haben, deswegen ist das zweite Bild ein Ausschnitt – allerdings mit den wichtigsten Elementen des Motives.

Samples von Sigma 30mm f 1.4 »Art«
Sigma 30mm Art angekommen
Danke Amazon. Mein neues Sigma 30mm f1.4 ist heute per DHL angekommen. Wurde aber auch Zeit.
Ich werden die Tage paar Fotos reinstellen. Vielleicht nicht gleich in voller Auflösung. Und paar Test mit dem Traumflieger-Chart werde ich dem Objektiv zumuten.
Heute Nachmittag mach ich eine Runde durch um den Block und schieße Testfotos. Eins kann ich schon jetzt sagen: Das Objektiv fühlt sich wertig an und macht eine gute und edle Figur auf einer Canon 600D.
Kirche zum heiligen Franz von Assisi in Wien
Da sich der neue Papst den Namen Franziskus gegeben hat, um an den Franziskus von Assisi anzuknüpfen. will ich mal diese schöne Kirche zeigen.

Sie steht in Wien und heißt offiziell Kirche zum heiligen Franz von Assisi. Da sie am Mexikoplatz steht, heißt sie im Volksmund kurz »Mexikokirche«.
Wer da jetzt denkt: Hm, der neue Papst kommt doch aus Argentinien. Das ist gleich wie Mexiko. Oder zumindest ist es von da nicht weit nach da. Aber: von Mexiko nach Argentinien sind Luftlinie 6000 km. Denn Mexiko liegt im Süden von Nordamerika und Argentinien im Süden von Südamerika. Und das sind eben so mal 6000 km. Das ist eine Entfernung wie von Madrid nach Kabul. Oder von Berlin nach Neu Delhi.
»Amoklauf« in Frankstown/Pennsylvania
In der Gemeinde Frankstown hat ein Mann zwei Männer und eine Frau erschossen. Der Täter starb bei dem Schusswechsel mit der Polizei. Auch drei Polizisten wurden schwer verwundet. Der Mann hat aus einem fahrenden Auto wahllos auf Menschen geschossen.
Das ist erstmal der Stand der Nachrichten. Ob der Täter Selbstmord begann oder von Polizisten erschossen wurde, ist nicht nicht klar.
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Queller frisch auf den Teller
Sieht aus wie Unkraut. Ist aber essbar uns ausgesprochen lecker. Der Geschmack überrascht etwas, da der Queller salzig und pfefferig schmeckt, aber deswegen einer näheren Betrachtung wert ist.

Der Queller ist an der ganzen europäischen Westküste – und auch an der Ostsee – heimisch. Da, wo das Meer leicht das Ufer umspült, an flachen Stellen, da lässt sich der Queller nieder und gehört somit zu den Pionierpflanzen, die nach und nach dem Wasser das Land abtrotzen.
Der Volksmund kennt neben »Queller« auch andere Bezeichnungen für die Pflanze. Sie wird auch »Meeresspargel« oder Meeresbohne« auch genannt. Wer Urlaub an der Nordsee- oder Atlantikküste macht, soll den Queller ruhig probieren. Einfach die jungen Spitzen zupfen und ab in den Mund. Der Queller ist problemlos auch roh zu essen. Man zupft sich eine Hand voll und ab in den Salat damit. Wirklich lecker.
Der Queller lässt sich auch blanchieren – d.h. kurz im kochenden Wasser eintauchen und dann mit kalten Wasser abschrecken. Danach noch kurz in der Pfanne schwenken. So ist der Queller als warme Gemüse-Beilage zu genießen. Dazu eignet sich allerdings der gekaufte Queller besser.
Queller im Handel kaufen
Diese Geschichte ist etwas verzwickter, denn der Queller kommt unter diesem Namen selten in den Verkauf. Vielleicht nur direkt an der Küste. Ansonsten wird der Queller fälschlicherweise unter der Bezeichnung »Meeresalge« oder »Passepierre« geführt. Meist findet man ihn an der Fischtheke.
Der Queller vom Züchter ist meist dunkel grün und jung. Er kann somit problemlos im Ganzen blanchiert und ohne viel Verarbeitung oder Zupfen serviert werden. Kurz in der Pfanne schwenken reicht.
Der Name »Passepierre« lässt etwas aufhorchen. Denn gerade die Kulturlosen aus den Medien wollen den Menschen einreden, dass der Queller eine exotische Spezialität aus fernen Ländern wäre. Wie sie es mit Rauke alias Rucola geschafft haben. Fakt ist dagegen, dass der Queller schon seit anno Steinzeitmensch zu europäischen und deutschen Küche gehört.
Lourdes wird überschwemmt
Lourdes ist gerade überschwemmt. Denn der Fluss Gave de Pau trat nach heftigen Regenfällen über seine Ufer. Sogar die Mariengrotte liegt unter Wasser.
Die einzigen Ströme, die den Wallfahrtsort überschwemmen, sind Pilgermassen. Jetzt sind es Wasser des Flusses Grave de Pau.
Das beliebteste Mitbringsel aus Lourdes ist ein Fläschchen mit dem heiligen Wasser, das aus der Quelle an der Mariengrotte entspringt. Und man kann das Hochwasser sowohl als Unglück wie auch als Glück sehen. Denn da wo die Kritiker der Wallfahrt eher Pech erblicken, vermischt sich für die Gläubigen das heilige Wasser der Quelle mit dem Strom des Flusses und trägt die heilende Kraft übers Land. Es wird nie langweilig in Lourdes.
Turka-Cola-Müll
Turka-Cola bei ALDI. So'n Scheiß will nicht mal der Automat bei ALDI annehmen.

Wäre das Mindeste, wenn der Besitzer seinen Müll wenigstens mit nach Hause nehmen würde.
»Narrenhände beschmieren Tisch und Wände« Und lassen ihren Müll überall liegen.
Männerdiskriminierung in öffentlichen Sektor in GB
Da auch Großbritannien unter der Schuldenkrise »leidet« und das Geld dem Staat auszugehen scheint, ist auf der Insel die Idee entstanden, die Staatsbedienstete nicht einheitlich im ganzen Land zu entlohnen, sondern die Besoldung nach den lokalen Löhnen des privaten Sektors auszurichten.
Das würde mancherorts bedeuten, dass die Löhne der Angestellten in öffentlichen Dienst nach unten korrigiert worden würden. Denn heute verdienen die Staatsangestellten in Durchschnitt 7% mehr als ihre Kollegen in der privaten Wirtschaft. Mancherorts sogar mehr als 14%.
Diese Ideen schmecken nicht jedem. Und so präsentierte die Gewerkschaft GMB statistische Zahlen, um zu argumentieren, dass die Lohnanpassung des öffentlichen Sektors an den privaten, vor allem Frauen treffen würde – geradezu benachteiligen würde.
Und wie sehen diese Zahlen aus?
Jetzt wird es spannend und putzig. Denn der Anteil der Frauen im öffentlichen Sektor – dem Sektor, der aus Steuergeldern des privaten Sektors finanziert wird – ist Landesweit bei mehr als 63%. In manchen Gegenden liegt der Anteil der Frauen sogar bei 75%. Klar, würde eine Lohnkürzung vor allem Frauen treffen. Aber dies ist keine Benachteiligung oder gar Diskriminierung. Denn Jahrelang wurden die Frauen bei Einstellung bevorzugt, was zu der hohen Zahl der weiblichen Angestellten geführt hat. Obendrein haben diese Frauen mehr als ihre männlichen Kollegen im privaten Sektor verdient.
Aber so ist der jetzige Zeitgeist: Werden Frauen so behandelt wie Männer – werden eben alle gleich behandelt – wird dies bereits Frauendiskriminierung genannt.
Siehe auch:
Unverheiratete Frauen verlieren schneller ihre Jobs
Feminismus und Solaranlagen ade
Preise für Zigaretten in Frankreich steigen wieder
Ab dem 1. Oktober 2012 steigen in Frankreich die Preise für Zigaretten erneut. Obwohl diese schon jetzt über den deutschen Preisen liegen, erhöht die französische Regierung die Steuern auf Tabakwaren um mehr als 6 Prozent.
Ab Oktober dieses Jahres kosten z.B. Marlboro-Zigaretten dann 6,60 Euro. Da in Frankreich die Zigaretten-Packungen 20 Zigaretten enthalten, macht das 33 Cent pro Zigarette. Zum Vergleich kosten Marlboro in Deutschland 5 Euro – allerdings für 19 Glimmstängel. Rechnen man den deutschen Preis auf zwanzig Zigaretten hoch, dann ergibt sich ein Preis pro 20er-Schachtel von 5,26 Euro. Das macht 1,34 Euro Unterschied.
Der Preisunterschied zwischen französischen Zigaretten-Preisen und den Zigaretten-Preisen aus anderen Nachbarländern Frankreichs ist noch größer. So muss man sowohl in Spanien, Italien wie auch in Luxemburg für eine Schachtel Marlboro nicht mehr als 4,90 zahlen.
Es kann also demnächst eine Pfiffige Idee sein, paar Schachteln Zigaretten einzupacken, wenn man nach Frankreich in den Urlaub fährt. Vielleicht kann man den einen oder den anderen Dienstleister in Frankreich mit Naturalien »schmieren« anstatt mit Trinkgeld. Es könnte sich lohnen. Oder man kann einfach einem rauchenden Franzosen mit Zigaretten eine Freude machen – im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft.
Die Medien vermitteln uns immer noch ein Bild von Frankreich, wo angeblich Nouvelle Cuisine, schöne Frauen und rauchende Männer den Ton angeben. Dies war aber bereits vor 20 Jahren der Schnee von gestern.
Kein Atomausstieg in Japan
Zu vorschnell berichteten die westlichen Medien, Japan plane bis 2040 aus Atomenergie auszusteigen. Stattdessen will Japan in der langfristigen Planung der Energieversorgung neue Energieformen berücksichtigen und sich so Handlungsalternativen für die Zukunft offen halten bzw. schaffen.
Anders als in Deutschland, wo es um Verhinderung von Handlungsalternativen in allen Bereichen geht, denken die Japaner anscheinend viel pragmatischer. Die Regierung mag sich nicht festlegen, um auch in Zukunft flexibel und zum Wohl der Japaner handeln zu können.
Die Atomkraftwerke lieferten vor dem Tsunami rund ein Drittel der der gesamten elektrischen Energie Japans. Seit dieser Zeit sind von den 50 AKW gerade mal zwei wieder am Netz. So sehen die Japaner unfreiwillig wie unstabil das Stromnetz ist, wenn große Stromproduzenten mit zuverlässiger Stromproduktion ausfallen.
Auch in Zukunft will Japan hauptsächlich auf zuverlässige Stromlieferanten setzen wie Atomkraft, Wasserkraft und – Japan ist reich an Warmwasserquellen – eben Geothermie.
Windkraft und Photovoltaik (Strom aus Sonneneinstrahlung) werden in Japan in den nächsten Jahren nur marginale Rolle spielen aber Atomenergie nicht ersetzen können. Dazu ist Japan auf Energie zu sehr angewiesen, gerade weil dieses Land durch Naturereignisse wie Erdbeben und Tsunamis bedroht ist. Ohne großen Einsatz von Energie wären Schutzmaßnahmen wie Uferbefestigungen oder besondere Infrastruktur nicht denkbar. Ohne diese Schutzvorkehrungen würde ein Erdbeben in Japan Schäden wie in Haiti verursachen; und ein Tsunami ähnlich viele Opfer fordern wie in Indonesien.



